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Biologie · Genetik, Evolution und Ökologie
Ablauf des Crossing-overs in der Prophase I mit Synapsis, synaptonemalem Komplex und Chiasmata, intrachromosomale Rekombination und der Zusammenhang mit dem Genabstand.
Beim Crossing-over tauschen Nicht-Schwesterchromatiden homologer Chromosomen in der Prophase I Stücke aus. So werden Allele auf einem Chromosom neu kombiniert.
Die Stellen, an denen der Austausch stattgefunden hat und die Chromosomen nach dem Abbau des synaptonemalen Komplexes noch verbunden bleiben, nennt man Chiasmata. Sie halten das Paar im Diplotän zusammen, bis es sich in der Anaphase I trennt.
Beschriftbare Abbildung
Deine AufgabeBenenne die drei Stationen. Welche zwei Chromatiden sind rekombinant, und warum würde ein Austausch zwischen Schwesterchromatiden nichts Neues ergeben?
Tippe auf eine Beschriftung in der Abbildung, um ihre Erklärung zu lesen.
Wann: Prophase I, im Pachytän. Zwischen wem: Nicht-Schwesterchromatiden homologer Chromosomen. Ergebnis: neue Allelkombinationen.
Das Crossing-over mischt Allele innerhalb eines Chromosoms (intrachromosomale Rekombination): Aus A B / a b werden auch A b und a B. Die zufällige Verteilung ganzer Chromosomen ist die interchromosomale Rekombination. → Ausführlich in: Meiose
Je weiter zwei Gene auseinanderliegen, desto häufiger liegt ein Crossing-over zwischen ihnen. → Ausführlich in: Gen-Kopplung