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Die Sinnesorgane Auge und Ohr sowie die Haut fungieren als biologische Messstationen, die physikalische Reize in elektrische Signale umwandeln und so die Kommunikation mit der Umwelt ermöglichen.
Sinnesorgane wirken als Transducer (Umwandler). Sie nehmen spezifische Reize wie Lichtwellen, Schallwellen oder Druck auf und übersetzen diese in Aktionspotenziale, die das Nervensystem verarbeiten kann.
Das Auge ist in drei Schichten aufgebaut: Die äußere Sclera (Lederhaut) schützt den Augapfel, die mittlere Choroidea (Aderhaut) sichert die Blutversorgung, und die innere Retina (Netzhaut) enthält die Lichtsinneszellen.
In der Retina befinden sich zwei Haupttypen von Photorezeptoren: Die Stäbchen sind extrem lichtempfindlich und ermöglichen das Hell-Dunkel-Sehen bei Dämmerung, während die Zapfen für das Farbsehen und die Sehschärfe bei Tageslicht zuständig sind.
Das Ohr gliedert sich in Außen-, Mittel- und Innenohr. Im Mittelohr verstärken die drei Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) die Schwingungen des Trommelfells und leiten sie an das Innenohr weiter.
Im Innenohr liegt die Cochlea (Hörschnecke), in der Schallwellen in Nervenimpulse umgewandelt werden, sowie das Vestibularorgan (Gleichgewichtsorgan), das aus Bogengängen und Makulaorganen besteht.
Die Haut ist das größte Organ und besteht aus drei Schichten: Die Epidermis (Oberhaut) bildet die äußere Barriere, die Dermis (Lederhaut) verleiht Reißfestigkeit und enthält Gefäße, und die Subcutis (Unterhaut) dient als Fettspeicher und Polsterung.
In der Haut befinden sich spezialisierte Rezeptoren für verschiedene Reize: Meissner-Körperchen reagieren auf leichte Berührung, während Pacinian-Körperchen (Vater-Pacini) auf Vibrationen spezialisiert sind.