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Biologie · Molekulare Genetik
Die PCR vervielfältigt einen gewählten DNA-Abschnitt in drei Temperaturschritten pro Zyklus. Die Lektion erklärt die Zutaten, die Taq-Polymerase und die Rechnung 2ⁿ.
Die PCR kopiert einen gewählten DNA-Abschnitt im Reagenzglas (*in vitro*). Jeder Zyklus verdoppelt ihn: Nach n Zyklen sind es 2ⁿ Kopien.
Nicht dabei: Helikase, Primase und Ligase. Die Hitze trennt die Stränge, und die Primer kommen fertig ins Röhrchen.
Dieser Zyklus läuft etwa 25- bis 40-mal. Die Taq-Polymerase übersteht die 95 °C, eine menschliche Polymerase würde ihre Struktur verlieren. Dafür hat sie kein Proofreading (keine 3'→5'-Exonukleaseaktivität) und macht mehr Fehler als die Polymerase der Zelle.
N = N₀ · 2ⁿN₀ = Startmoleküle, n = Zyklen; idealisiert, jedes Molekül verdoppelt sich
Aus einem Doppelstrang werden nach 1, 2, 3, 4 Zyklen 2, 4, 8, 16 Kopien. Nach 30 Zyklen sind es 2³⁰ ≈ 1,07 Milliarden. In echt bremst die Reaktion irgendwann ab (Plateau), weil Primer und dNTPs verbraucht sind.
Beschriftbare Abbildung
Deine AufgabeKlicke auf die drei Phasen des PCR-Zyklus und den Reaktionsansatz: Welche Temperaturen sind jeweils nötig? In welche Richtung synthetisiert die Taq-Polymerase?
Tippe auf eine Beschriftung in der Abbildung, um ihre Erklärung zu lesen.
Interaktive Darstellung
Deine AufgabeStelle die Zyklenzahl n ein und lies im Diagrammrecht die Kopienzahl K = 2n ab; schätze die Anreicherung nach 30 Zyklen ab.